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eHealth Tools in der HR

Ergebnisse der Interviewstudie zum Thema "Erfolgsfaktoren und Barrieren von eHealth Tools in der Betrieblichen Gesundheitsförderung"

Unter Leitung von Dr. Jimenez und Dr. Bregenzer wurde eine Studie zum Thema „eHealth und mHealth Tools in der Betrieblichen Gesundheitsförderung“ durchgeführt. Unter Mitwirkung der Studierenden Caroline Hehenberger, Nadja Klammt und Viktoria Vallant wurde untersucht, welche möglichen Einsatzgebiete es für eHealth und mHealth Tools aus Sicht von HR-Verantwortlichen in Unternehmen gibt. Spezieller Fokus lag dabei auf der Anwendung in der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF). Im Rahmen der Studie wurden mittels Interviews und Fragebögen neun BGF-Verantwortliche aus acht österreichischen Unternehmen befragt. Alle Unternehmen wurden mit dem Gütesiegel „Betriebliche Gesundheitsförderung 2017-2019“ ausgezeichnet.

 

 

Erfahrungen mit eHealth und mHealth

Von den acht befragten Unternehmen gaben drei an, in der Vergangenheit eHealth bzw. mHealth Tools genutzt zu haben, drei gaben an, sie momentan zu nutzen und zwei Unternehmen hatten bislang keine Erfahrung mit solchen Tools. Diejenigen, die bereits Erfahrung mit eHealth und mHealth gemacht hatten, gaben an, in Zukunft erneut eHealth und mHealth Tools einsetzen zu wollen. Bisherige Einsatzgebiete waren beispielsweise Apps für SchichtarbeiterInnen oder eine Online-Ideenbörse, in der Angestellte Vorschläge für BGF-Projekte machen konnten.

Mögliche Nutzungsbereiche

Die InterviewpartnerInnen beschrieben verschiedene Ideen für mögliche Einsatzfelder von eHealth und mHealth Tools. Zwei Personen konnten sich vorstellen, den MitarbeiterInnen fixierte Zeitfenster im Arbeitstag für die Nutzung von eHealth und mHealth Tools zur Verfügung zu stellen. Zwei weitere nannten Diensthandys als mögliche Hilfsmittel. Eine Person gab an, dass elektronische Tools zur Gesundheitsförderung mithilfe von Wearables in den (Arbeits-)Alltag der Angestellten integriert werden könnten.

Mögliche Probleme und Barrieren

Auf mögliche Probleme und Barrieren in der Anwendung von eHealth und mHealth Tools angesprochen, äußerten acht von neun InterviewpartnerInnen Bedenken bezüglich des Datenschutzes. Vier Personen zweifelten am Interesse in der Zielgruppe und je zwei Befragte sahen die digitale Übersättigung der MitarbeiterInnen bzw. des Marktes sowie die Kosten von eHealth und mHealth Tools problematisch.

Mögliche Themen für die Anwendung von eHealth und mHealth Tools

Mithilfe eines Fragebogens wurden die BGF-Verantwortlichen auch nach potenziellen Themenbereichen gefragt, in denen die Anwendung von elektronischen Tools interessant sein könnte. Dazu sollten sie zu fünf gesundheits- und arbeitsbezogenen Aspekten (Fitness/Bewegung, Ernährung, psychische Gesundheit, Arbeitsklima, Führungskräftetraining) ihr persönliches Interesse angeben; zudem sollten sie einschätzen, wie hoch das Interesse der MitarbeiterInnen in den jeweiligen Unternehmen sein würde.

Die Befragten konnten ihr persönlichen Interesse bzw. das der Mitarbeiter auf einer Skala von 1 (gar kein Interesse) bis 5 (sehr großes Interesse) einordnen. In der persönlichen Sicht der InterviewpartnerInnen war das Thema "Fitness/Bewegung" am interessantesten, gefolgt von "Arbeitsklima", "Ernährung", "psychischer Gesundheit" und "Führungskräftetraining" (siehe Abbildung 1, gereiht nach "persönliches Interessse"). Beim Nutzen für die MitarbeiterInnen lag der Aspekt "psychische Gesundheit" auf Platz 1. Danach folgten "Fitness/Bewegung", "Arbeitsklima" und "Ernährung".

Fazit

Die Ergebnisse zeigen das breite Anwendungsgebiet von eHealth und mHealth-Tools in der BGF. Um diese jedoch effizient einsetzen zu können, ist es notwendig, die möglichen Probleme und Barrieren gut einzuschätzen und im Vorfeld so gut es geht zu minimieren. Ein großer Punkt betrifft hier den Datenschutz, der von fast allen Befragten als mögliche Barriere im Einsatz dieser Tools gesehen wird.

Sekretariat

Mag. Dipl.-Ing.

Dagmar Schmelzer

Institut für Psychologie
Telefon:+43 316 380 - 8549

Sozialpsychologie & AO: Mo,Mi,Do: 10:00-12:00, Di 14:00-16:00

Sprechstundenzeiten

Univ.-Prof. MMag. Dr. Bettina Kubicek

Montag 13:30 - 15:00

Anmeldung erforderlich bei Frau Mag. Schmelzer

Aufgrund der derzeitigen Situation können auch Termine zu den Sprechstundenzeiten via Skype mit dem Sekretariat vereinbart werden.

 

Ao.Univ.-Prof. Dr. Paul Jiménez

Dienstag 11:00 - 12:30 Uhr

Zusatzinfo

 

Univ.-Prof. i.R. DDr. K. Wolfgang Kallus

Sprechstunden auf Anfrage

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