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IVU

Integrative, vernetzte Umwelttechnologie

Kulturelle und humanbiologische Aspekte „grüner“ Technologien

Neue Studien zeigen, dass der heutige Mensch im Kontakt mit der Natur und natürlichen Materialien Erholung erlebt und Stress abbaut. Beispielsweise wurde wissenschaftlich belegt, dass eine Holzausstattung in Schlafräumen die Schlafqualität erhöht und Stress und Belastung in Büroräumen und Klassenzimmern reduziert. Bis heute gibt es jedoch keine standardisierten Evaluationsmethoden und Qualitätskriterien für potentielle positive gesundheitliche Auswirkungen natürlicher Materialien und Technologien auf den menschlichen Organismus.

Bei der Entwicklung und Implementierung neuer Technologien werden bis jetzt vor allem technische und ökonomische Aspekte berücksichtigt. Mindestens ebenso wichtig wird bei steigendem Lebensstandard in Zukunft die Berücksichtigung kultureller und biologisch-psychologischer Aspekte. Nur so ist eine Entwicklung der Technik zum nachhaltigen Nutzen für die Menschheit sichergestellt.

Im Rahmen des Projektes IVU (gefördert vom Zukunftsfond Steiermark) entsteht ein Instrumentarium an Methoden, mit dem man medizinische, psychologische und kulturelle Aspekte neuer Materialien und Technologien objektivieren und messen kann. Anhand praktischer Beispiele wird gezeigt, wie z.B. formal gut entworfene und aus hochwertigen Materialien angefertigte Produkte aus erneuerbaren Rohstoffen die Lebensqualität objektivierbar fördern. 

Veröffentlichungen:

Jiménez, P., Dunkl, A., Eibel, K., Denk, E., Grote, V., Kelz, C. & Moser, M. (2015). Evaluating psychological aspects of wood and laminate products in indoor settings with pictures. Forest Products Journal, 65(5/6), 263-271. doi: 10.13073/FPJ-D-14-00003

Jiménez, P., Dunkl, A., Eibel, K., Denk, E., Grote, V., Kelz, C. & Moser, M. (2016). Wood or Laminate? A Psychological Research of Customer Expectations. Forests, 7, 275. doi: 10.3390/f7110275

Projektinformation:

Im Projekt entsteht ein Qualitätskriterienkatalog zur Objektivierung und Messung medizinischer, psychologischer und kultureller Aspekte neuer Materialien und Technologien. Ziel dieses Kriterienkatalogs ist es, ein Produkt auf mehreren Ebenen evaluieren zu können. Neben gängigen Qualitätsmerkmalen, wie der Verarbeitungsqualität o.ä., wird vor allem auf ästhetische und gesundheitsrelevante Aspekte besonders Wert gelegt.

Anhand praktischer Beispiele wird gezeigt, wie formal gut entworfene und aus hochwertigen Materialien angefertigte Produkte aus erneuerbaren Rohstoffen die Lebensqualität objektivierbar fördern. Der damit verbundene Aufbau einer Wissensplattform rückt neben technischen Spezifikationen auch psychophysiologische und emotionale Qualitäten eines Produktes in den Fokus der Aufmerksamkeit. Für EntwicklerInnen und AnwenderInnen wird damit eine fundierte wissenschaftliche Basis geschaffen, welche zukünftige Entwicklungen sowie lokale ökologische Produkte durch fachlich begründetes Marketing unterstützt.

Der langfristig zu erwartende volkswirtschaftliche Nutzen entsteht aus wissenschaftsbasierten Argumenten für den verstärkten Einsatz heimischer Rohstoffe als Bau- und Wohnraummaterial und aus der Erhöhung der regionalen Wertschöpfung bei verminderter ökologischer Belastung.

Projektziele:

  • Aufbereitung & Analyse gesundheitlicher, ästhetischer und psychologischer Kriterien zur Beurteilung grüner Technologien
  • Methodengenerierung zur Messung und Objektivierung medizinischer, psychologischer und kultureller Aspekte hochwertiger Materialien und neuer Technologien
  • Aufbau einer Wissensplattform
  • Schaffung einer wissenschaftlich fundierten Basis zu Gesundheitsgehalt und lebensqualitätsverbessernder Eigenschaften hochwertig gestalteter Produkte für EntwicklerInnen und AnwenderInnen

ProjektpartnerInnen:

  • Human Research Institut für Gesundheitstechnologie und Präventionsforschung GmbH
  • Holzcluster Steiermark GmbH

KooperationspartnerInnen:

  • Holzinnovationszentrum GmbH
  • KAGes-LKH Weiz
  • KLH Massivholz GmbH
  • Weitzer Parkett GmbH & Co KG

Projektteam:

Projektleitung:

Dr. Paulino Jiménez

paul.jimenez [at] uni-graz.at

+43 316 380-5128

 

Wissenschaftliche Projektmitarbeiterinnen:

Mag.a Kerstin Eibel

kerstin.eibel [at] uni-graz.at

+43 316 380-5101

Mag.a Anita Dunkl

anita.dunkl [at] uni-graz.at

+43 316 380-5102

Sekretariat

Mag. Dipl.-Ing.

Dagmar Schmelzer

Institut für Psychologie
Telefon:+43 316 380 - 8549

Sozialpsychologie & AO: Mo,Mi,Do: 10:00-12:00, Di 14:00-16:00

Sprechstundenzeiten

Univ.-Prof. MMag. Dr. Bettina Kubicek

Montag 13:30 - 15:00

Anmeldung erforderlich bei Frau Mag. Schmelzer

Aufgrund der derzeitigen Situation können auch Termine zu den Sprechstundenzeiten via Skype mit dem Sekretariat vereinbart werden.

 

Ao.Univ.-Prof. Dr. Paul Jiménez

Dienstag 11:00 - 12:30 Uhr

Zusatzinfo

 

Univ.-Prof. i.R. DDr. K. Wolfgang Kallus

Sprechstunden auf Anfrage

Anmeldung erforderlich bei Frau Mag. Schmelzer

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