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Magnetresonanztomographie (MRT)

Wir benutzen Magnetresonanztomographie (MRT), um Veränderungen zu messen, die im Gehirn bei der Bearbeitung von verschiedenen Aufgaben stattfinden. Im Folgenden finden Sie häufig gestellte Fragen und Antworten zu dieser Technik, wie sie in unseren Studien verwendet wird.

MRT Weltraumforscher-Fotobuch

Wenn Sie das Fotobuch durchblättern möchten, klicken Sie auf das Bild mit dem Astronauten!

Was ist ein Magnetresonanztomographie?

Ein Magnetresonanztomographie (MRT) Scanner benutzt ein starkes magnetisches Feld, um Bilder von biologischem Gewebe, wie dem Gehirn, zu erzeugen. Bei den von uns durchgeführten Studien kommen dabei zwei unterschiedliche Verfahren zum Einsatz: die strukturelle Kernspintomographie und die funktionelle Kernspintomographie.

Bei der strukturellen Kernspintomographie wird die Struktur von einzelnen Gehirnarealen sowie deren Verknüpfung untereinander untersucht. Bei einer solchen Studie werden Aufnahmen von Ihrem Gehirn gemacht während Sie im MRT-Scanner liegen. Sie müssen dabei keine Aufgabe bearbeiten und können sich entspannen.

Bsp. Aufnahmen des Gehirns mit Hilfe von struktureller Kernspintomographie. Die linke Aufnahme zeigt das Gehirn von der Seite (sagittal)und die rechte von vorne (coronal).

 

Bei der funktionellen Kernspintomographie wird die Aktivität des Gehirns (genauer gesagt: die lokale Durchblutung) während der Bearbeitung einer Aufgabe aufgezeichnet. So können wir Rückschlüsse darauf ziehen, welche Teile des Gehirns für eine kognitive Fähigkeit wichtig sind. Bei einer solchen Studie bekommen Sie über einen Monitor im MRT-Scanner die Untersuchungsaufgabe dargeboten (z.B. eine Rechenaufgabe).

https://webpsy.uni-graz.at/begabungsforschung/files/2015/05/mrt_2.jpg

Bsp. Aufnahmen mit funktioneller Kernspintomographie aus einer unserer Studien (Grabner et al., 2007). Das Bild zeigt, welche Gehirnareale beim Lösen von Multiplikationsaufgaben aktiviert sind.

(R = rechte Hemisphäre, L = linke Hemisphäre)

Beide Formen der Magnetresonanztomographie, strukturell und funktionell, sind nichtinvasive Verfahren, um das menschliche Gehirn zu untersuchen. Sie müssen KEINE radioaktiven Tracer (Substanzen) zu sich nehmen. Der MRT-Scanner, welcher von uns benutzt wird, ist in folgendem Foto abgebildet:

Was passiert, wenn ich an einer MRT-Studie teilnehme?

Wenn Sie an einer MRT Studie teilnehmen wollen, nehmen wir zunächst telefonisch mit Ihnen Kontakt auf. Im Gespräch klären wir mit Hilfe eines Screening-Fragebogen ab, ob Sie prinzipiell an einer MRT Studie teilnehmen können (siehe link: Kann jeder an MRT-Studien teilnehmen?). Falls Sie alle Voraussetzungen erfüllen, vereinbaren wir einen individuellen Termin mit Ihnen für die MRT Messung.

Die MRT Studien werden am Magnetresonanztomographie-Labor des Psychologischen Institutes durchgeführt (siehe Wegbeschreibung). Am Testtag gehen wir noch einmal mit Ihnen Schritt für Schritt den Screening-Fragbogen durch. Dann klären wir Sie über die Zwecke der jeweiligen Studie auf und bitten Sie, eine Einverständniserklärung zur Studienteilnahme zu unterschreiben. Die eigentliche Messung im MRT Scanner dauert je nach Studie eine halbe bis zwei Stunden. Nach der Messung bitten wir Sie eventuell noch, studienspezifische Fragebögen auszufüllen.


 

 




Link: Google maps

MRI Lab Graz
Kopernikusgasse 24
A-8010 Graz 

 

 

 

Ist ein MRT-Scan ungefährlich?

Ein MRT Scan birgt nach allem was darüber bekannt ist, keinerlei Gesundheitskrisen für die Untersuchungsteilnehmer/innen. Da der Scanner ein starkes magnetisches Feld erzeugt, ist es jedoch wichtig, auszuschließen, dass Gegenstände aus Metall in den MRT Raum gelangen können. Deswegen ist es sehr wichtig, dass Sie kein Metallimplantat, keine Zahnspange oder keinen Herzschrittmacher besitzen. Um diese Gefahr ausschließen zu können, führen wir ein Screening mit jedem Proband/jeder Probandin vor der Studie durch. Bevor Sie den MRT Raum betreten dürfen, überprüfen wir zusätzlich mit einem Metalldetektor, dass Sie keine Metallgegenstände, wie etwa Schmuck, bei sich tragen.

Ist ein MRT-Scan schmerzhaft?

Der MRT-Scan ist NICHT schmerzhaft. Der Scanner erzeugt laute Geräusche, welche jedoch durch das Tragen von Ohrstöpseln minimiert werden. Der Geräuschpegel wird dadurch auf einem angenehmen Niveau gehalten. Tatsächlich empfanden einige unserer Probanden den Scan so angenehm, dass sie eingeschlafen sind!

Welche Kleidung soll ich zum MRT-Scan anziehen?

Vor dem MRT-Scan empfehlen wir Ihnen komfortable Kleidung zu tragen. Reißverschlüsse bei Jeans verursachen keine Probleme. Vermeiden Sie dennoch Kleidung bzw. Accessoires mit metallischen Elementen. Es ist äußerst wichtig, dass Sie sämtliche Arten von metallischem Schmuck, Haarspangen, Münzen oder Spielzeug vor dem Scan von Ihrem Körper entfernen.

Kann jeder an MRT-Studien teilnehmen?

Da der MRT-Scanner ein starkes magnetisches Feld erzeugt, können Personen mit Metallimplantaten, Zahnspangen oder Herzschrittmachern prinzipiell nicht an fMRT-Studien teilnehmen. Des Weiteren sind Menschen mit neurologischen oder psychiatrischen Erkrankungen von der Teilnahme ausgeschlossen. Ein weiteres Ausschlusskriterium ist bei weiblichen Probandinnen eine mögliche oder tatsächliche Schwangerschaft. All diese Punkte werden ausführlich mit Ihnen an einem separaten Termin vor der MRT Testung mit Hilfe eines Screening-Fragebogen abgeklärt. Falls Sie eine Tätowierung haben sollten, müssen wir im Einzelfall abklären, ob Sie an einer MRI Studie teilnehmen können.

Wie lange dauern die einzelnen Sitzungen?

Die Länge der Testungen hängt von den jeweiligen Studien ab, welche zwischen 30 Minuten und 2 Stunden dauern können.

Arbeitsbereichsleitung

Univ.-Prof. Mag. Dr.rer.nat.

Roland Grabner

Institut für Psychologie


Sekretariat

Fachinspektorin

Silvia Haberhofer

Institut für Psychologie

Telefon:+43 316 380 - 8536

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