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Immersionsunterricht, Content-and-Language-Integrated Learning (CLIL)

Immersionsunterricht, d.h. Unterricht eines Inhaltsfaches (bspw. Mathematik oder Physik) in einer Fremdsprache, wird heute nicht mehr nur in mehrsprachigen Gebieten angeboten, sondern zunehmend als allgemeine Maßnahme zur Begabungs- und Begabtenförderung angesehen. Der Hauptvorteil dieser Unterrichtsform liegt in der Förderung von Fremdsprachenkenntnissen ohne zusätzliche Instruktionszeit. Diesem Vorteil steht jedoch gegenüber, dass das erworbene Wissen sprachabhängig, d.h. in der Instruktionssprache, repräsentiert sein kann und dass die Anwendung dieses Wissens in einer anderen Sprache kognitive Kosten (in Form schlechterer Leistungen) verursachen kann. Über die Bedingungen, unter denen diese Kosten auftreten, sowie über deren Ursachen ist bislang nur wenig bekannt. Für Mathematik fanden wir bei SchülerInnen und Erwachsenen, dass diese Kosten abhängig von der Wissensart sind und bei arithmetischen Fakten auf zusätzliche numerische Informationsverarbeitungsprozesse zurückzuführen sind.

Angesichts der großen praktischen Relevanz dieser Fragestellungen führen wir weitere Studien zum Ausmaß und zu den Ursachen kognitiver Kosten für verschiedene Wissensarten, zunächst in Mathematik, danach in anderen Schulfächern durch. Überdies steht die Abhängigkeit der Kosten von individuellen Begabungsunterschieden im Fokus.

Ausgewählte Publikationen:

Arbeitsbereichsleitung

Univ.-Prof. Mag. Dr.rer.nat.

Roland Grabner

Universitätsplatz 2
8010 Graz

Telefon:+43 316 380 - 5081

Donnerstag, 14:00-15:00
Anmeldung per E-Mail bei Frau Haberhofer

Sekretariat

Fachinspektorin

Silvia Haberhofer

Institut für Psychologie

Telefon:+43 316 380 - 8536

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