Ende dieses Seitenbereichs.

Beginn des Seitenbereichs: Inhalt:

PUBLIKATION: Meta-Analyse PTSD & HRV

Dienstag, 09.06.2020

Veränderungen in sympathischer & parasympathischer Aktivität durch PTSD.

Veränderungen in der Herzratenvariabilität lassen sich bei einer Vielzahl an psychischen Erkrankungen beobachten, unter anderem bei der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTSD). Bisherige Untersuchungen zeigten auf, dass Personen mit PTSD im Vergleich zu Kontrollgruppen niedrigere HRV Werte aufweisen, was auf Veränderungen in sympathischer und parasympathischer Aktivität hinweist. Die Ergebnisse sind jedoch inkonsistent. Ziel der Meta-Analyse war es, Unterschiede in verschiedenen HRV-Parametern (SDNN, RMSSD, LF-HRV, HF-HRV, LF/HF) zwischen Personen mit PTSD und gesunden Kontrollgruppen, in Ruhe und während Stress zu untersuchen. In Ruhe zeigten sich signifikante Gruppenunterschiede für RMSSD und HF-HRV. Diese weisen auf eine geringere parasympathische Aktivität bei Personen mit PTSD hin. Zudem zeigte sich eine verminderte Gesamtvariabilität bei Personen mit PTSD. Während Stress zeigten Personen mit PTSD eine niedrigere HF-HRV im Vergleich zu gesunden Kontrollgruppen. Die Meta-Analyse liefert Hinweise darauf, dass PTSD mit Veränderungen in der sympathischen und parasympathischen Aktivität verbunden sein kann.

Schneider, M., & Schwerdtfeger, A. (in press). Autonomic dysfunction in posttraumatic stress disorder indexed by heart rate variability: a meta-analysis. In Psychological Medicine.

Ende dieses Seitenbereichs.

Beginn des Seitenbereichs: Zusatzinformationen:


Ende dieses Seitenbereichs.