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Publikation im International Journal of Psychophysiology

Freitag, 03.05.2019

Anders über emotional belastende Situationen zu denken (kognitive Neubewertung; z.B. „diese Person hat es nicht so gemeint“) soll die Anpassung an negative Lebensereignisse erleichtern und gesundheitsförderlich sein. Bislang wenig bekannt ist allerdings, wie sich ein solcher Emotionsregulationsstil im Alltag auf die psychologische und physiologische Anpassung auswirken könnte. In einer aktuellen Studie, die im International Journal of Psychophysiology zur Veröffentlichung angenommen wurde, konnten wir zeigen, dass zum einen der Zugang zu körpereigenen Informationen (Interozeptionsfähigkeit) und zum anderen die wahrgenommene Kontrollierbarkeit der Umwelt die Wirksamkeit dieser Emotionsregulationsstrategie bestimmt. Bei Personen, die ihre Körperfunktionen gut wahrnehmen können und wenig Kontrollmöglichkeiten über ihre Umwelt wahrnehmen, ging die kognitive Neuinterpretation mit einem höheren Selbstwert und erhöhter parasympathischer Herzregulation einher. Die Ergebnisse lassen vermuten, dass die Fähigkeit zur Wahrnehmung des eigenen Körpers notwendig ist, um von der Emotionsregulationsstrategie Neubewertung in schwer kontrollierbaren Situationen im Alltag zu profitieren.

Link: https://doi.org/10.1016/j.ijpsycho.2019.04.003
 

 

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