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PUBLIKATION in der Sportärztezeitung - Sportmedizin für Ärzte, Therapeuten & Trainer

Mittwoch, 02.09.2020

HRV Biofeedback – Atemzug für Atemzug zu besseren Leistungen?

Die Herzratenvariabilität bezeichnet die Varianz der Zeitabstände aufeinanderfolgender Herzschläge und gilt (unter anderem) als zuverlässiger Marker der Aktivität des Nervus Vagus, der eine wesentliche Rolle in der psycho-physiologischen Regulationsfähigkeit spielt. Mit Hilfe von HRV Biofeedback lernen Personen ihre Atemweise so zu modulieren, dass die HRV maximiert wird, wodurch in weiterer Folge die kognitive, emotionale und physiologische Adaptionsfähigkeit verbessert werden kann. Der vorliegende Artikel zeigt, dass HRV Biofeedback bei Spitzen –und ProfisportlerInnen zu deutlichen Leistungsverbesserung zu führen scheint. Dies kann auf die verbesserte kognitiv-emotionale Regulationsfähigkeit der AthletInnen in Leistungssituationen zurückgeführt werden. Zusätzlich dürfte die durch HRV Biofeedback erhöhte Aktivierung des Nervus Vagus, dem „Rest & Digest Nerv“, die Regeneration nach intensiven Trainings verbessern und somit den Leistungszuwachs beschleunigen. Obwohl die aktuellen Befunde den Einsatz von HRV Biofeedback im Spitzen-/Profisport befürworten, sind noch weitere Studien notwendig, um die tatsächliche Reichweite dieser vielversprechenden Intervention aufzuzeigen.

Tatschl JM & Schwerdtfeger AR (2020). HRV Biofeedback – Atemzug für Atemzug zu besseren Leistungen? Sportärztezeitung, 3, 36 – 41. https://www.sportaerztezeitung.de

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