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Nahinfrarotspektroskopie (NIRS)

Bei dieser Untersuchungsmethode werden den ProbandInnen sogenannte Optroden, die in einer Haube fixiert sind, auf die interessierenden Regionen des Kopfes platziert. Von diesen Optroden wird ein Licht abgestrahlt, das durch die Schädeldecke bis auf die Oberfläche des Gehirns (Kortex) durchdringt und dort von Hämoglobin unterschiedlich absorbiert wird, je nachdem ob es mit Sauerstoff gesättigt ist oder nicht.

Im Gegensatz zu den bildgebenden Verfahren der funktionellen Magnetresonanztomographie können bei NIRS die einzelnen Kompartimente im Blut unterschieden werden. So kann eine Aussage über die Gesamtmenge und den oxygenierten (sauerstoffreichen) sowie deoxygenierten (sauerstoffarmen) Anteil des Blutes gemacht werden. Davon kann man auf die zugrundeliegende Gehirnaktivierung zurückschließen. Diese Methode besticht durch ihre außerordentlich einfache Anwendung und die geringe Belastung der ProbandInnen.

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