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Borderline

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung zählt zu den emotional instabilen Persönlichkeitserkrankungen. Das Wort "Borderline" bedeutet so viel wie "Grenzlinie" und hat seinen Ursprung darin, dass sowohl neurotische als auch psychotische Symptomatik beobachtet werden können.

Personen, die unter einer BPS leiden, neigen zu emotionaler Instabilität, die häufig durch impulsives Verhalten gekennzeichnet ist. Sie geben ihren Impulsen häufig nach, ohne die daraus resultierenden Konsequenzen in vollem Ausmaß abschätzen zu können. Darüber hinaus besteht eine Neigung zu intensiven, aber auch sehr instabilen zwischenmenschliche Beziehungen, die durch einen Wechsel zwischen Idealisierung und Entwertung des Partners bzw. der Partnerin oder anderen Bezugspersonen charakterisiert sind. Häufig wird aus Angst versucht, ein tatsächliches oder auch nur vorgestelltes Verlassen-Werden vom Partner zu vermeiden.

Generell gilt die Gefühlswelt der Betroffenen als extrem und labil. Das heißt, sie schwankt einerseits zwischen starken inneren Spannungszuständen und andererseits zwischen Gefühlen der inneren Leere und Langeweile. Häufig zeigen sich auch Instabilitäten hinsichtlich des Selbstwerts und der Selbstwahrnehmung. Personen mit einer BPS haben enorme Schwierigkeiten, ihre Gefühle zu steuern und in weiterer Folge zu kontrollieren. Betroffene berichten zudem über wiederholt auftretende psychische Krisen, die von selbstschädigendem Verhalten bis hin zu Suizidandrohungen oder Suizidhandlungen begleitet werden.

Zurzeit gibt es verschiedene Theorien über den Ursprung der Krankheit, vielfach wird jedoch davon ausgegangen, dass Faktoren wie die genetische Veranlagung oder Umwelteinflüsse, oder eine Kombination von beiden eine Rolle spielen.

Die Behandlung der BPS umfasst meist einen psychotherapeutischen Zugang, der häufig von einer medikamentösen Therapie begleitet wird.

Screeningfragen

  • Haben Sie oft ein Gefühl der inneren Leere?
  • Wechselt ihre momentane Stimmung sprunghaft von Freude zu Wut oder Zorn?
  • Haben Sie starke Angst davor, verlassen zu werden?
  • Wenn Sie Spannung oder Druck erleben, verletzen Sie sich selbst, um die Spannungen abzubauen?
  • Verspüren Sie manchmal das Gefühl, „neben sich zu stehen“?

Kontakt

Univ.-Prof. Dr.rer.nat.

Anne Schienle

Telefon:+43 316 380 - 5086

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