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Zwangsstörungen

Wesentliche Kennzeichen einer Zwangsstörung sind wiederkehrende Zwangsgedanken und Zwangshandlungen.

Zwangsgedanken sind Ideen, Vorstellungen oder Impulse, die die/den BetroffeneN anhaltend beschäftigen und die fast immer quälend sind. Die/der Betroffene versucht häufig erfolglos, Widerstand zu leisten. Die Gedanken werden als zur eigenen Person gehörig erlebt, selbst wenn sie als unwillkürlich und häufig abstoßend empfunden werden.

Zwangshandlungen oder -rituale sind Stereotypien, die ständig wiederholt werden. Sie werden weder als angenehm empfunden, noch dienen sie dazu, an sich nützliche Aufgaben zu erfüllen. Der/die PatientIn erlebt sie oft als Vorbeugung gegen ein objektiv unwahrscheinliches Ereignis, das ihm/ihr Schaden bringen oder bei dem er/sie selbst Unheil anrichten könnte. Im Allgemeinen erleben die PatientInnen dieses Verhalten selbst als sinnlos und ineffektiv und versuchen immer wieder, dagegen anzugehen. Angst ist meist ständig vorhanden; unterdrückt man die Zwangshandlungen, so verstärkt sich die Angst deutlich.

Screeningfragen

  • Wiederholen Sie Handlungen (z.B. Kontrollieren ob die Tür versperrt ist, Hände waschen) oder Gedanken (z.B. den Gedanken jemand anderen zu verletzen) immer wieder, obwohl Sie das eigentlich nicht möchten?
  • Erleben Sie starke Angst oder Unwohlsein wenn Sie dieser Handlung oder diesem Gedanken Widerstand leisten?
  • Nimmt dies einen großen Teil Ihrer Zeit ein und belastet es dadurch Ihr berufliches und/oder privates Leben?

Kontakt

Univ.-Prof. Dr.rer.nat.

Anne Schienle

Telefon:+43 316 380 - 5086

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