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Lernen durch Kontrastieren und Vergleichen

27.02.2018 18:00 - 20:00
Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Franz Lipowsky

Der Aphorismus „Wer nur England kennt, kann England nicht kennen“ drückt aus, wie wichtig Aktivitä-
ten des Kontrastierens und Vergleichens für Erkenntnisprozesse im Allgemeinen sind. Bezogen auf die
Verarbeitung schulischer Inhalte stellen Kontrastieren und Vergleichen bedeutsame Lernaktivitäten und
wirkmächtige Prinzipien des Lernens dar, welche mit kognitiv anspruchsvollen Prozessen des Kategorisierens, Klassifizierens und Unterscheidens und mit Prozessen des analogen Denkens und Schlussfolgerns einhergehen können.
Im Vortrag werden Befunde der Lehr- und Lernforschung zum Thema "Lernen durch Kontrastieren und
Vergleichen" vorgestellt. Ein Schwerpunkt bildet hierbei die Präsentation einer Studie zum sogenannten
verschachtelten Lernen (interleaving practice) im Mathematikunterricht der Grundschule. In dieser experimentellen Studie lernte ein Teil der einbezogenen Grundschulkinder Strategien der Subtraktion verschachtelt und vergleichend, ein anderer Teil – wie dies dem herkömmlichen Verfahren im Unterricht
entspricht – nacheinander und geblockt. Der Vortrag stellt erste Ergebnisse dieser Studie vor und ordnet
sie in den Zusammenhang ein.

VeranstalterIn:
Steirische Gesellschaft für Psychologie
HS 02.21 - Universitätsplatz 2 (Psychologisches Institut, 2. Obergeschoss), 8010 Graz

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