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Forschungsschwerpunkte

 

Soziale Vergleiche. Menschen neigen dazu sich mit anderen Personen zu vergleichen. Solche Vergleiche können dabei helfen, sich selbst und seine Leistungen und Fähigkeiten einzuschätzen. Wir erforschen den Vergleich als einen kognitiven Mechanismus und beschäftigen uns mit den Faktoren, die mit darüber entscheiden, welche Konsequenzen ein Vergleich nach sich zieht. Des Weiteren beschäftigen wir uns mit der Frage, mit wem man sich vergleicht, und wie sich Vergleiche auf Verhalten in Leistungssituationen auswirkt.

Temporale Vergleiche. Wir gehen davon aus, dass temporale Vergleiche, also Vergleiche zwischen dem Selbst und der eigenen Vergangenheit oder der eigenen Zukunft, ähnlich ablaufen wie soziale Vergleiche. Die Wahrnehmung der Zeit stellt jedoch eine Besonderheit von temporalen Vergleichen dar und könnte diese beeinflussen. Viele Menschen nehmen beispielsweise die Zeit als eine Bewegung von der Vergangenheit in die Zukunft war. Wir wollen untersuchen, ob die subjektive Zeitwahrnehmung temporale Vergleiche beeinflusst.

Selbstkonstruktion. Ausgehend von kulturvergleichenden Studien hat sich in der Psychologie die Vorstellung etabliert, dass Menschen unterschiedlich stark ihre Beziehungen zu anderen Personen bei der Konstruktion ihres Selbstverständnisses berücksichtigen. Manche Menschen sehen ihr Selbst in erster Linie als ein Individuum, andere beziehen in ihr Selbstverständnis in stärkerem Maße ihre Beziehung zu anderen ein. Wir möchten untersuchen, wie sich diese unterschiedlichen Selbstkonstruktionen auf sozial-kognitive Prozesse auswirken. Dabei betrachten wir beispielsweise Empathie, Perspektivübernahme und den Einbezug von internalen Reizen auf die Urteilsbildung. Wir interessieren uns aber auch dafür, wie die Selbstkonstruktion die Wirkung von Werbebotschaften beeinflusst.

Stereotype und Vorurteile. Wir neigen dazu, Menschen auf Grund von Gruppenzugehörigkeit (z.B. Männer, Frauen, Deutsche, Österreicher) bestimmte Eigenschaften zuzuschreiben. Dies kann zu einer Verzerrung der Urteils über Individuen führen und sich in Diskriminierung niederschlagen (z.B. Frauen werden für Führungspositionen weniger ausgewählt). Wir untersuchen, wie sich Vergleichsprozesse auf solche Zuschreibungen auswirken, oder auch wie sie uns helfen können Diskriminierung sichtbar zu machen.

Univ.-Prof. Dipl.-Psych. Dr.phil.

Katja Corcoran

Univ.-Prof. Dipl.-Psych. Dr.phil. Katja Corcoran Telefon:+43 316 380 - 8520

Dienstag, 11-12:30

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