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Augenparameter als Indikatoren internaler Aufmerksamkeit (EyeMag)

Augenparameter als Indikatoren internaler Aufmerksamkeit - EyeMag

Obwohl unsere Augen im Wachzustand zumeist offen sind, richtet sich unsere Aufmerksamkeit doch häufig auf internale Prozesse und ignoriert dabei den visuellen Input von außen. Das trifft insbesondere bei kognitiven Aufgaben zu welche unabhängig von Außenreizen sind, so wie wenn wir uns etwas vorstellen oder planen.

 

In vielen Bereichen der Kognitionswissenschaften und Neurowissenschaften ist es wichtig den aktuellen Fokus der Aufmerksamkeit bestimmen zu können. Mit Hilfe von Eye-Tracking kann der visuelle Fokus in der Außenwelt bereits gut gemessen werden. Bisher fehlt allerdings eine Methode um zu festzustellen, ob der Aufmerksamkeitsfokus überhaupt nach außen oder nach innen gerichtet ist.

 

Verschiedene Befunde deuten darauf hin, dass internale Kognitionen (IK) mit einem Zustand von visueller Entkopplung einhergehen, welcher durch ein spezifisches Augenverhaltens charakterisiert werden kann.

 

Ein zentrales Ziel dieses Projekts ist es daher die Validität von Augenparametern als objektive und kontinuierliche Indikatoren eines internalen versus externalen Aufmerksamkeitsfokus zu überprüfen. Hierbei werden sowohl etablierte Augenparameter berücksichtigt als auch die Vergenz, ein neues, vielversprechendes Maß welches die (Dis-)Akkommodation widerspiegelt und somit bei der visuellen Entkopplung involviert ist.

 

Als ein weiteres Ziel des Projekts, werden interindividuelle Unterschiede untersucht in der Fähigkeit visuelle Entkopplung umzusetzen und aufrecht zu halten, und ob diese Unterschiede Leistungen in internalen Aufgaben vorhersagen und mit anderen Personenmerkmalen wie kognitiver Kontrolle und Kreativität assoziiert sind. Schließlich eröffnet die Verfügbarkeit eines kontinuierlichen Indikators internaler (versus externaler) Aufmerksamkeit auch neue Möglichkeiten die neuronalen Grundlagen internaler Kognitionen mittels EEG und fMRT zu untersuchen.

 

Das Projekt wird somit die Erforschung internaler Kognitionen vorantreiben und soll wichtige Erkenntnisse zum Verständnis von Aufmerksamkeit, Kreativität und deren neuronaler Grundlagen beitragen.

 

 

 

Diese Projekt wird unterstützt durch den Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF): P29801-B27“

Laufzeit 3 Jahre, Projektstart 1.11.2016, PI: Mathias Benedek, Doktorandin Sonja Walcher

 

 

Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Projekts.

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