Dr. Maie Stein ist wissenschaftliche Mitarbeiterin (Post-Doc) an der Professur für Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Leipzig. Sie promovierte an der Universität Hamburg und war dort als wissenschaftliche Mitarbeiterin in verschiedenen Forschungsprojekten zu betrieblicher Gesundheitsförderung tätig. Der Fokus ihres Forschungsprogramms liegt auf den Themen arbeitsbezogene Gesundheit und Wohlbefinden sowie ökologische Nachhaltigkeit in Organisationen. Sie ist insbesondere an dynamischen, wechselseitigen Zusammenhängen zwischen Arbeitsbedingungen und dem Erleben und Verhalten von Beschäftigten interessiert. In ihrer Forschung setzt sie verschiedene methodische Ansätze ein, wie z.B. Längsschnittstudien, Experimente und Experience Sampling Methoden.
Zusammenfassung:
In den letzten Jahren werden die Folgen des menschengemachten Klimawandels immer deutlicher: Extremwetterereignisse wie Waldbrände oder Überschwemmungen sowie der Verlust biologischer Vielfalt verdeutlichen die Dringlichkeit der Lage. Diese Umweltkrisen bedrohen nicht nur die Gesundheit der Ökosysteme, sondern auch das langfristige Wohlbefinden und Überleben der Menschheit. Wirtschaftliche Aktivitäten tragen erheblich zur Umweltbelastung bei – etwa durch Treibhausgasemissionen, den Verbrauch natürlicher Ressourcen oder die Verschmutzung von Luft, Wasser und Böden. Wirtschaftsunternehmen stehen daher zunehmend unter Druck, ökologisch nachhaltiger zu werden.
Ökologische Nachhaltigkeit in Organisationen trägt jedoch nicht nur dazu bei, die Gesundheit des Planeten und der Menschheit insgesamt zu sichern, sondern wirkt sich auch direkt und indirekt auf das Wohlbefinden der Mitarbeitenden aus. Umgekehrt kann das Wohlbefinden der Mitarbeitenden die ökologische Nachhaltigkeit in Organisationen beeinflussen. Durch die enge Verbindung von ökologischer Nachhaltigkeit und Wohlbefinden in Organisationen lassen sich gezielt Synergien zwischen Umweltschutzinitiativen und betrieblicher Gesundheitsförderung schaffen.